Die Offenbarung Jesu Christi – Ein Buch der Hoffnung
Was offenbart Christus über sich selbst, seine Gemeinde und die Zukunft? · Offenbarung 1
Was offenbart Christus über sich selbst, seine Gemeinde und die Zukunft?
Überlege zunächst selbst, was du darüber weißt. Lies anschließend die Bibelstellen im Zusammenhang und prüfe die Aussagen Schritt für Schritt.
Schlage diese Stellen auf
Beginne mit Offenbarung 1 und lies die weiteren Stellen im Zusammenhang:
- Offenbarung 1
- Jesaja 44,6
- Daniel 7,9–14
- Daniel 10,5–6
- Hesekiel 1,24–28
- Markus 2,27–28
- Johannes 11,25
- Hebräer 4,12
Sechs Fragen mit Antworten
Beantworte jede Frage zuerst selbst anhand der Bibel und öffne erst danach die Erklärung.
1. Was zeigt uns die Bibel über „Ein Buch, das gelesen werden soll“?
Offenbarung 1,1–3 bezeichnet das Buch ausdrücklich als Offenbarung Jesu Christi. Die Botschaft geht von Gott durch Jesus Christus und seinen Engel zu Johannes. Der Segen in Vers 3 gilt dem Lesen, Hören und Bewahren. Die Offenbarung ist daher keine Einladung zu Spekulation, sondern zu Glauben und Gehorsam. Vergleiche Daniel 12,4.9: Während dort bestimmte Worte bis zur Zeit des Endes versiegelt bleiben, beginnt die Offenbarung mit der Öffnung prophetischer Zusammenhänge.
2. Was zeigt uns die Bibel über „Patmos, die sieben Gemeinden und der Tag des Herrn“?
Johannes befindet sich wegen des Wortes Gottes auf Patmos (1,9). Er schreibt an sieben wirkliche Gemeinden in der römischen Provinz Asia. Die Zahl sieben begegnet uns als wiederkehrende Struktur des Buches. In 1,10 ist vom „Tag des Herrn“ die Rede. Markus 2,28 und Jesaja 58,13 nennen den Sabbat im Zusammenhang mit dem Herrn; Offenbarung 1,10 selbst definiert jedoch nicht ausdrücklich, welcher Wochentag gemeint ist. Darum ist der Vers im Gesamtzusammenhang zu untersuchen.
3. Was zeigt uns die Bibel über „Leuchter, Sterne und Menschensohn“?
Christus erklärt die Bilder in 1,20 selbst: Die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden, die sieben Sterne ihre Engel. Die Erscheinung in 1,12–16 erinnert an Daniel 7,9–14 und Daniel 10,5–6. Das zweischneidige Schwert aus seinem Mund steht für die Macht seines Wortes (vgl. Hebräer 4,12). Dass er mitten unter den Leuchtern steht, zeigt seine Gegenwart bei seinem Volk; dass er Sterne in seiner Hand hält, seine Autorität und Fürsorge.
4. Was zeigt uns die Bibel über „Der Erste und der Letzte“?
In 1,17–18 bezeichnet sich Christus als den Ersten und Letzten, den Lebendigen, der tot war und lebt. Vergleiche Jesaja 44,6 und Johannes 11,25. Die Hoffnung des Buches gründet in seiner Auferstehung und Herrschaft, nicht in menschlichen Zeitberechnungen.
5. Wie können wir diese Aussage anhand der Bibel prüfen?
Vergleiche den Haupttext mit den angegebenen weiteren Bibelstellen. Achte auf den Zusammenhang und unterscheide ausdrückliche Aussagen von geschichtlichen Deutungen.
6. Was ist die wichtigste geistliche Lehre dieses Kapitels?
Lies den Haupttext erneut und achte darauf, was über Gottes Charakter, seine Warnung und seine Verheißung ausdrücklich gesagt wird. Begründe deine Antwort mit den genannten Bibelstellen.
Den Zusammenhang verstehen
Ein Buch, das gelesen werden soll
Offenbarung 1,1–3 bezeichnet das Buch ausdrücklich als Offenbarung Jesu Christi. Die Botschaft geht von Gott durch Jesus Christus und seinen Engel zu Johannes. Der Segen in Vers 3 gilt dem Lesen, Hören und Bewahren. Die Offenbarung ist daher keine Einladung zu Spekulation, sondern zu Glauben und Gehorsam. Vergleiche Daniel 12,4.9: Während dort bestimmte Worte bis zur Zeit des Endes versiegelt bleiben, beginnt die Offenbarung mit der Öffnung prophetischer Zusammenhänge.
Patmos, die sieben Gemeinden und der Tag des Herrn
Johannes befindet sich wegen des Wortes Gottes auf Patmos (1,9). Er schreibt an sieben wirkliche Gemeinden in der römischen Provinz Asia. Die Zahl sieben begegnet uns als wiederkehrende Struktur des Buches. In 1,10 ist vom „Tag des Herrn“ die Rede. Markus 2,28 und Jesaja 58,13 nennen den Sabbat im Zusammenhang mit dem Herrn; Offenbarung 1,10 selbst definiert jedoch nicht ausdrücklich, welcher Wochentag gemeint ist. Darum ist der Vers im Gesamtzusammenhang zu untersuchen.
Leuchter, Sterne und Menschensohn
Christus erklärt die Bilder in 1,20 selbst: Die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden, die sieben Sterne ihre Engel. Die Erscheinung in 1,12–16 erinnert an Daniel 7,9–14 und Daniel 10,5–6. Das zweischneidige Schwert aus seinem Mund steht für die Macht seines Wortes (vgl. Hebräer 4,12). Dass er mitten unter den Leuchtern steht, zeigt seine Gegenwart bei seinem Volk; dass er Sterne in seiner Hand hält, seine Autorität und Fürsorge.
Der Erste und der Letzte
In 1,17–18 bezeichnet sich Christus als den Ersten und Letzten, den Lebendigen, der tot war und lebt. Vergleiche Jesaja 44,6 und Johannes 11,25. Die Hoffnung des Buches gründet in seiner Auferstehung und Herrschaft, nicht in menschlichen Zeitberechnungen.
Ergänzender Gedanke von Ellen G. White
Das Wirken der Apostel – Kapitel „Die Offenbarung“; Der große Kampf – Kapitel 1 und 2.
Der große Kampf – Kapitelübersicht und Volltext ↗
Alternative Buchansicht bei EGW Writings ↗
Kapitelhinweise statt ungeprüfter wörtlicher Zitate; Seitenzahlen können je nach Ausgabe abweichen.
Was bedeutet das für dich?
Welche Erkenntnis über Jesus Christus, Gottes Wort oder deine eigene Entscheidung nimmst du aus dieser Lektion mit? Notiere eine konkrete Antwort und begründe sie mit einer Bibelstelle.
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